
Das bin ich
Mein beruflicher Weg in der Technischen Gebäudeausrüstung begann nicht am Schreibtisch, sondern auf der Baustelle.
Mit meiner Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik habe ich die TGA zunächst aus Sicht der Ausführung kennengelernt. Dabei wurde mir schnell klar, dass mich neben dem Handwerk vor allem die Planung, Organisation und technische Lösung hinter einer Anlage interessiert.
Mein weiterer Weg führte mich deshalb über verschiedene Stationen in ausführenden Unternehmen und Planungsbüros immer stärker in die Projektleitung und Fachplanung.
2019 habe ich schließlich den Schritt zum eigenen Ingenieurbüro gewagt – zunächst nebenberuflich. Seit 2022 konzentriere ich mich vollständig auf die selbstständige Tätigkeit als Inhaber und Fachplaner des Ingenieurbüro Seib.
Planung mit Blick für die Praxis
Die Erfahrung aus dem Handwerk begleitet mich dabei bis heute.
Wenn ich eine technische Anlage plane, sehe ich nicht nur Linien, Dimensionen und Berechnungen auf dem Bildschirm. Ich versuche auch die Perspektive der Menschen einzunehmen, die diese Planung später auf der Baustelle umsetzen müssen.
Wo kann die Leitung tatsächlich verlaufen?
Ist ausreichend Platz für Montage und Wartung vorhanden?
Wie greifen die verschiedenen Gewerke ineinander?
Und passt die technische Lösung wirklich zum Gebäude und seiner späteren Nutzung?
Natürlich bedeutet praktische Erfahrung nicht, dass jede Planung automatisch perfekt ist. Gerade bei Umbauten und im Bestand gibt es immer wieder Situationen, die sich erst vor Ort vollständig beurteilen lassen.
Umso wichtiger sind für mich Kommunikation, eine vernünftige Bestandsaufnahme und der direkte Austausch mit den Projektbeteiligten und ausführenden Unternehmen.
TGA ist für mich mehr als nur ein Beruf
Gebäudetechnik hat mich über die Jahre nicht losgelassen – eher im Gegenteil.
Mich interessiert, wie wir Gebäude sinnvoll beheizen, lüften und mit Wasser versorgen können. Dabei muss eine gute Lösung für mich nicht zwangsläufig die technisch aufwendigste sein.
Entscheidend ist die Technik, die zum jeweiligen Gebäude passt.
Das gilt für ein privates Gebäude genauso wie für öffentliche, gewerbliche oder industrielle Projekte.
Genau diese unterschiedlichen Anforderungen machen die Fachplanung für mich interessant: Kein Gebäude ist gleich und nicht jede technische Lösung lässt sich einfach auf das nächste Projekt übertragen.
Mit dem Ingenieurbüro Seib möchte ich deshalb für eine TGA-Planung stehen, die fachliche Anforderungen und praktische Umsetzung zusammenbringt.
Von der Praxis in den Plan. Vom Plan auf die Baustelle.
